banner3.jpg

Person

Unvorhersehbare Ereignisse stellen unser Leben auf den Kopf. Plötzlich und unerwartet ist man nicht immer gleich tot. Das Überleben nach einem schweren Unfall ist oftmals schlimmer. 
Augenlicht verloren, Gliedmassen amputiert, ein Leben im Rollstuhl! Wir wissen nicht was morgen ist oder übermorgen mit uns passiert. Ob im Auto, beim Sport, im Beruf oder in der Freizeit – wir sind tagtäglich Gefahren ausgesetzt, die wir falsch einschätzen, die wir nicht wollen oder die ein Dritter, Fremder verursacht.

Private Unfallversicherung

Definition Unfall: "Ein plötzlich, unfreiwillig, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis." Plötzlich und unerwartet benötigen wir Geld, viel Geld um überhaupt weiter leben zu können.

Gesetzliche Krankenversicherung

Das Sorgenkind unseres Sozialstaates. Oder anders betrachtet – immer mehr Beiträge für immer weniger Leistung. Zwischen 12% und 15% vom beitragspflichtigen Verdienst werden in der Regel an die verschiedenen gesetzlichen Krankenversicherungen abgeführt. Die Hälfte des Betrages trägt der Arbeitgeber, die andere Hälfte der Arbeitnehmer.

Während die Beiträge in der privaten Krankenversicherung Personen- und Leistungsbezogen kalkuliert werden, sind die Beiträge für die gesetzlichen Kassen Einkommensabhängig. Es kann also theoretisch sein, dass ein lediger Versicherter in die private Krankenversicherung mehr Beiträge zahlt, als ein Familienvater mit Ehefrau und fünf Kindern in die gesetzliche Kasse. Dass schon allein dadurch ein wirtschaftliches Ungleichgewicht hervorgerufen wird, versteht sich von selbst. Es wäre das gleiche, als würde die TUI eine Urlaubsreise für 7 Personen zulassen, für die nur einer bezahlt. Dass diese Form der sozialen Gerechtigkeit seit einiger Zeit nicht mehr funktioniert, spüren gerade die sozial Schwachen und Kranken am Stärksten.

Fast jeder Arztbesucher regt sich heute über die 10 €; Praxisgebühr auf, die er pro Quartal beim Arztbesuch zu entrichten hat. Dass er aber jahrelang 1,5% zuviel Beiträge gezahltt hat und seinen Arbeitgeber zusätzlich mit 1,5 % mehr Anteil belastet hat, ist ausschließlich der Bequemlichkeit und Ignoranz der heute Jammernden zuzuschreiben.

Bei einem Durchschnittsverdienst von ca. 30.000 €; im Jahr, haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils 450 € zuviel bezahlt. Nur weil man Informationen und Beratung ignorierte oder zu bequem war, eine günstigere Krankenversicherung zu wählen. Man hat also zum Teil das 11-fache der Summe zu viel gezahlt, über die man sich heute ärgert.

Also lieber Leser – nicht weiter fluchen, sondern handeln. Wir können zwar nicht jedem helfen, aber wir werden Ihnen wertvolle Tipps geben, wie Sie viel Geld einsparen können oder in optimaler Form staatliche Subventionen nutzen.

Krankenzusatzversicherung

Wer gesetzlich versichert ist oder sein muss, der hat die Möglichkeit, für einen relativ kleinen Monatsbeitrag eine private Krankenzusatzversicherung in Anspruch zu nehmen.

Hierbei können folgende Leistungsmerkmale eingeschlossen werden:

  1. Zusatzleistung für Zahnersatz,
  2. 1- oder 2-Bett-Zimmer im Krankenhaus mit Chefarztbehandlung
  3. Zusatzleistung für Brillen / Sehhilfen
  4. Heilpraktikerbesuche

Sicherlich hat diese Zusatzversorgung keine A-Priorität und sollte somit nur abgeschlossen werden, wenn alle anderen, wirklich wichtigen Versicherungen bereits vorhanden sind.

Private Krankenversicherung

Als Selbstständiger oder als besserverdienender Angestellter oder auch als Beamter haben Sie die Möglichkeit sich privat zu versichern. Seitdem die gesetzliche Krankenversicherung durch immer höhere Beitragssätze und durch immer weniger Leistung auszeichnet, wird diese Möglichkeit der Versorgung von immer mehr Menschen wahrgenommen.

Anders als in der gesetzlichen Krankversicherung, wo sich der Beitrag nach Ihrem Einkommen sowie dem Beitragssatz der jeweiligen Kasse richtet, zahlen Sie bei der privaten Krankenversicherung den Beitrag für die Leistung die Sie sich aussuchen. Grundlage ist hier nicht Ihr Einkommen, sondern Ihr Alter und die jeweilige Tarifleistung, die Sie wünschen.

Sie entscheiden, ob Sie im Krankenhaus in einem 1-Bett, 2-Bett oder Mehrbettzimmer liegen. Sie entscheiden von welchem Arzt oder Heilpraktiker Sie behandelt werden. Sie entscheiden wie viel Sie bei Medikamenten oder Brillengestellen dazubezahlen. Sie entscheiden in Absprache mit Ihrem Arzt individuell wie Sie gesund werden dürfen.

Für jüngere, alleinstehende Personen kostet die private Krankenversicherung zudem nur einen Bruchteil der gesetzlichen Beiträge. Für ältere Versicherte ist es wichtig, langfristig bei einer Gesellschaft zu bleiben, weil dort die sogenannte Altersrückstellung gebildet wird, damit die Versicherung später nicht überdimensional teuer wird. Wenn aber jüngere Menschen, die eingesparten Beiträge von Anfang an vernünftig sparen und anlegen, kann hieraus schon ein kleines Vermögen werden. Geld, was ansonsten unwiderruflich weg wäre. Vielleicht in den dunklen Kanälen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Risiko-Lebensversicherung (RLV)

Als Alleinstehender können Sie gut und gerne auf eine solche Versicherung verzichten, wenn auch ansonsten keine beruflichen Versorgungszwänge auf Grund von Partnerschaften vorliegen. Sobald aber Menschen wirtschaftlich von Ihnen abhängig sind, ändert sich diese Aussage schlagartig. 

Als Versorger einer Familie sind Sie in der Pflicht Ihr Todesfallrisiko abzusichern. Wenn nämlich neben dem seelischen Schmerz noch große finanzielle Probleme auf Ihre Hinterbliebenen zukommen, ist auch deren Existenz vernichtet. 

Mindestens zwei bis drei Jahresnettoeinkommen sollte die Todesfallsumme betragen, um die wirtschaftliche Situation ansatzweise zu sichern.

Sven Drees Kontaktbanner